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HABICHTSWALDKLINIK
Klinik für Ganzheitsmedizin und Naturheilkunde
Abteilung Innere Medizin und Naturheilkundliche Ambulanz
34131 Kassel - Bad Wilhelmshöhe
Informationen zu Krankheiten
Weitere Medizinische
Informationen und Links - speziell auch von
der
Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik -
klicken Sie hier |
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
©
Der
Begriff Herz-Kreislauf-Erkrankungen
umfasst im weitesten Sinne sämtliche
Krankheiten des Herzens und des Blutkreislaufs. Bei Naturvölkern sind
kardiovaskuläre Krankheiten nahezu unbekannt, in den Industrieländern sind sie
die häufigste Todesursache. Also eine typische Zivilisationskrankheit und damit
auch eine Folgeerscheinung unserer Lebensführung. Zu den
Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören z.B.
Arteriosklerose,
Durchblutungsstörungen,
Bluthochdruck sowie
Herzrhythmusstörungen.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen -
Arteriosklerose
Ist das
Cholesterin für
die
Arteriosklerose verantwortlich?
Eigentlich ist
Cholesterin eine natürliche und für die Funktionen unseres Körpers höchst
wertvolle Substanz. Warum um alles in der Welt wird
Cholesterin dann eigentlich
so verteufelt? Die Gegner des
Cholesterins führen an, dass Cholesterin für einen
großen Teil der arteriosklerotischen
Erkrankungen verantwortlich ist. Mit anderen Worten:
Cholesterin lässt unsere
Gefäße schneller verkalken, es droht die
Arteriosklerose. Und nicht nur das:
Jeder zweite Deutsche stirbt an einer Krankheit des Herz-Kreislauf-Systems,
sprich an
Herzinfarkt oder
Schlaganfall. Damit wäre
Cholesterin in der Tat der
große Killer unseres Zeitalters. Ist das wirklich so?
Lassen Sie mich,
um diese Frage zu beantworten, etwas weiter ausholen. Sie werden vielleicht
erstaunt sein, wenn ich Ihnen sage, dass der
Herzinfarkt für den Menschen eine
sehr seltene Erkrankung ist. Herzinfarkte kommen natürlicherweise eigentlich
kaum vor. Sie alle wissen, dass die Realität anders aussieht. Wann immer Sie
einen Notarztwagen sehen, dürfen Sie davon ausgehen, dass mit einer gewissen
Wahrscheinlichkeit ein Mensch mit einem akuten
Herzinfarkt um sein Leben kämpft.
300.000
Herzinfarkte in Deutschland in jedem Jahr, 200.000 Todesfälle durch
Herzinfarkt sprechen eine deutliche Sprache. Und da behaupte ich einfach, der
Herzinfarkt kommt fast gar nicht vor…?
Aber es ist so.
Noch vor drei Generationen, am Ende des 19. Jahrhunderts waren
Herzinfarkte
wirklich extrem selten – und das lag nicht nur daran, dass Menschen generell
nicht sehr alt wurden oder in jungen Jahren beispielsweise an Infektionen
starben. Auch diejenigen, die alt wurden, hatten weit weniger Herzprobleme als
unsere heutigen Senioren. Der
Herzinfarkt ist die
Krankheit des 20. Jahrhunderts. Epidemieartig begann sie sich auszubreiten. Um
die Mitte des letzten Jahrhunderts war es nicht mehr zu übersehen....
ausführliche Informationen über die
Arteriosklerose und was Sie dagegen tun
können, lesen Sie hier:
www.cholesterin-1.de/arteriosklerose/ und hier:
www.cholesterin-1.de
und hier:
www.cholesterin-1.de/oxidation/
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen -
Ballondilatation
In den letzten Jahren
haben in Deutschland Aufdehnungen verengter Herzkranzgefäße mit einem Ballon (PTCA
=
Perkutane Transluminale CoronarAngioplastie =
Ballondilatation) enorm
zugenommen. Es ist ja auch so verlockend: Gefäß verengt, die Verengung wird
einfach weggepustet, das war´s schon! Für den Kardiologen sehr attraktiv, da er
unmittelbare Therapieerfolge sieht. Für den Patienten sehr angenehm, da er
seinen Lebensstil ja nicht verändern muss.
Leider waren etwa ein
Drittel der Gefäße nach einigen Monaten der
Ballondilatation schon wieder zu.
Doch die Technik half auch hier weiter: In das aufgedehnte Gefäß wird meist ein
winziges Maschendrahtgitter (Stent) eingefügt, welches das Gefäß offen halten
soll (was leider auch nicht immer gelingt). Kritiker – nicht nur
„Alternativmediziner“ – sprechen sogar von einer deutschen „Stentomanie“: Wer
nicht bei drei auf den Bäumen ist, bekommt einen Stent eingesetzt.
Der Naturheilkunde wird ja
immer wieder vorgeworfen (teilweise zu Recht), dass sie ihre Methoden
wissenschaftlich nicht absichert. Schulmedizinische Kritiker fordern Studien,
die eine Methode im Vergleich zu einer Scheinbehandlung oder zu einer anderen
bewährten Therapie bewertet. Die Schulmedizin muss sich jedoch einmal an die
eigene Nase packen: Seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass die Wirksamkeit
von über 90 % aller schulmedizinisch eingesetzten Medikamente und Verfahren nach
strengen wissenschaftlichen Kriterien nicht als belegt gelten kann. Für
Kombinationen verschiedener Verfahren (z.B. drei oder vier Herzmedikamente, wie
es bei entsprechenden Patienten die Regel ist) gibt es praktisch gar keine
wissenschaftlichen Daten.
Nun hat sich eine
Arbeitsgruppe der Universität Leipzig auf den Weg gemacht, für Klarheit zu
sorgen. Sie haben 101 freiwillige Patienten mit einer mindestens 75%igen
Verengung eines Herzkranzgefäßes, stabiler Angina pectoris (Herzschmerzen bei
bestimmten körperlichen Belastungen) und guter Herzmuskelleistung in die
Studie aufgenommen. Normalerweise sind das die typischen Patienten für eine
Ballondilatation plus Stent. In diesem Fall wurden die Patienten jedoch
zufallsmäßig in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe erhielt....
hier geht es weiter:
www.herz-kreislauf-erkrankungen.de/ballondilatation/
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen -
Bluthochdruck
Bluthochdruck
tut nicht weh…
…die
Folgen aber leider schon. Wenn
Bluthochdruck Schmerzen bereiten würde, dann wären
vermutlich auch mehr Menschen bereit, aktiv durch eine andere Lebensweise für
eine Normalisierung des
Bluthochdruck
's
zu sorgen, oder wenigstens den
Bluthochdruck
medikamentös einstellen zu lassen.
Mehr
als 15 Millionen Deutsche leiden
unter
Bluthochdruck. Bei den über 65jähigen
ist sogar jeder Zweite betroffen. Aber nur die Hälfte der Betroffenen wissen überhaupt,
dass sie einen
Bluthochdruck
haben. Von den Menschen, bei denen der
Bluthochdruck bekannt ist, wird auch nur etwa die Hälfte behandelt. Von
denen, die immerhin behandelt werden, wird aber nur die Hälfte ausreichend
behandelt. Das bedeutet unter dem Strich: Die wenigsten Menschen mit
Bluthochdruck werden ausreichend oder überhaupt behandelt.
Welche
Krankheiten können durch
Bluthochdruck entstehen?
Bluthochdruck
ist asymptomatisch, d.h. er verursacht in der Regel
keinerlei Symptome wie z.B. Schmerzen. Lediglich bei plötzlich auftretenden
extrem hohen Werten kann es beispielsweise zu
Kopfschmerzen,
Herzklopfen, Angst, Schwindel, Luftnot
oder Herzbeklemmung kommen. Für die
Behandlungstreue wäre es möglicherweise günstiger, wenn wir den
Bluthochdruck
mitunter auch schmerzhaft spüren würden.
Die
Folgen eines langjährig bestehenden
Bluthochdruck
's
können Sie aber umso drastischer zu spüren. Die wichtigsten Spätkomplikationen
sind:
♥
Arteriosklerose
(Gefäßverkalkung)
♥
koronare
Herzkrankheit (Verengung der Herzkranzgefäße)
♥
Herzinfarkt
♥
Herzinsuffizienz
(Herzschwäche)
♥
Vorhofflimmern
(eine besondere
Herzrhythmusstörung)
♥
Hirnschädigung
oder
Schlaganfall
(hierfür ist der
Bluthochdruck sogar der bedeutendste
Risikofaktor)
♥ Verkalkung
oder Aussackungen der Hauptschlagader mit Gefahr des Reißens und Verblutens
♥ Nierenschädigung
und -versagen
♥ Augenschädigung
mit Nachlassen der Sehleistung
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen -
Funktionelle
Herzbeschwerden
Die moderne
Medizin hat bei der Behandlung von Herzkrankheiten große Fortschritte gemacht.
Es gibt verbesserte und verfeinerte diagnostische sowie operative Methoden, es
werden wirksamere Medikamente entwickelt und bessere Behandlungstechniken
eingeführt.
Vernachlässigt von der Wissenschaft des Herzens (Kardiologie) werden jedoch die
Patienten, die an sogenannten
funktionelle
n Herzbeschwerden
leiden. „Organisch
gesund“, lautet die Diagnose, die Beschwerden (z.B. Herzstiche) hören aber
dadurch nicht auf. Wie lang und hürdenreich der Weg zur richtigen Therapie sein
kann, wird im Folgenden beschrieben an einem Fallbeispiel:
Hilde Pankras
(Name geändert) klagte beim Hausarzt über plötzlich auftretende Herzstiche und
Herzstolpern. Dieser sah keinen Grund zur Beunruhigung, da sich die Patientin
fast ausschließlich vegetarisch ernährte, nicht rauchte, kein
Übergewicht hatte
und in der nahen Verwandtschaft auch keine Herzkrankheiten bekannt waren. Er
meinte, dass eine organische Krankheit doch sehr unwahrscheinlich sei.
Sicherheitshalber führte er ein Ruhe-Elektrokardiogramm durch, auf dem nichts
Auffallendes festzustellen war. „Alles in Ordnung“, lautete sein Fazit und er
verordnete der Patientin ein mildes Beruhigungsmittel. Dieses nahm sie nicht
ein. „Ich spinne doch nicht. Ich weiß doch, dass ich am Herzen etwas gespürt
habe.“
Der
Gang zum Spezialisten war unvermeidbar.... und hier können Sie die Odyssee durch
den Heiler-Dschungel weiter verfolgen:
www.herz-kreislauf-erkrankungen.de/funktionelle-herzbeschwerden/
◄►
Herz-Kreislauf-Erkrankungen -
Herzinsuffizienz
Etwa 1 % der deutschen
Bevölkerung leidet unter einer
Herzinsuffizienz. Bei älteren Menschen sind es
sogar mehr als 10 %. Neben einer erhöhten Sterblichkeit leiden die Patienten mit
Herzinsuffizienz unter einer verminderten Leistungsfähigkeit und weiteren
unangenehmen Symptomen. Die Naturheilkunde erhebt nicht den Anspruch, eine
organische Erkrankung wie die
Herzinsuffizienz ausheilen zu können, es sind aber
teilweise erstaunliche Besserungen möglich.
Ursachen – wodurch
entsteht eine
Herzinsuffizienz
Herzinsuffizienz ist die
Unfähigkeit des Herzens, durch seine Pumparbeit die vom Körper geforderte
Blutförderung aufrecht zu erhalten. Das Blut staut sich dann vor dem Herzen
zurück.
Die häufigsten Ursachen
sind der
Bluthochdruck und die koronare Herzkrankheit. Gelänge es, diese beiden
Erkrankungen durch geeignete Änderungen des Lebensstiles und/oder medikamentöse
Maßnahmen in den Griff zu bekommen, so wären viel weniger Menschen im Alter von
einer
Herzinsuffizienz betroffen.
Symptome – woran
erkennen Sie eine
Herzinsuffizienz?
Das
rechte Herz pumpt das Blut in die Lunge, wo es mit Sauerstoff angereichert wird.
Dieses Blut gelangt dann in das linke Herz, von wo es in den großen
Körperkreislauf gelangt und die Organe mit lebenswichtigem Sauerstoff und
Nährstoffen versorgt (s. Abb.). Je nachdem ob das linke oder das rechte Herz
mehr betroffen ist, kommt es zu.... informieren Sie
weiter über die Diagnostik und die Therapiemöglichkeiten:
www.1herzinsuffizienz.de
◄►
Herz-Kreislauf-Erkrankungen -
Herzrasen
Paroxysmale supraventrikuläre Tachykardie- anfallsweises
Herzrasen -
Nicht
wenige Menschen berichten über ein gelegentlich, aber immer wieder auftretendes
Herzrasen, welches oft unabhängig von körperlicher Anstrengung oder seelischen
Belastungen auftritt. Hier sollte zunächst einmal unterschieden werden, um
welche Art von
Herzrhythmusstörungen es sich dabei handelt. Die genaue Diagnose
könnte ein Ruhe-Elektrokardiogramm (EKG) erbringen, das aber natürlich nicht
immer zur Hand ist. Meist dauert ein solches
Herzrasen nur einige Minuten, so
dass es oft schon wieder vorbei ist, wenn der Notarzt eintrifft. Tritt es sehr
häufig auf, so wird der sorgfältig arbeitende Hausarzt ein Langzeit-EKG über 24
Stunden veranlassen (nicht selten kommt es aber gerade dann nicht zu dem zu
erforschenden
Herzrasen). Durch einfache Untersuchungen können Sie aber selbst
der möglichen
Rhythmusstörung ein wenig auf die Spur kommen und dem Arzt
wertvolle Informationen für das weitere Vorgehen liefern.
Messen
Sie bitte Ihren eigenen Puls. Sie können dies leicht tun, indem Sie mit Mittel-
und Zeigefinger einer Hand den Puls der anderen Hand aufsuchen. Sie finden
diesen am besten an der Daumenseite knapp ellenbogenwärts vom Handgelenk.
Wichtig ist dabei, nicht zu fest und nicht zu locker zu drücken. Probieren Sie
einfach aus, wie Sie den Puls am besten ertasten. An der Halsseite knapp
oberhalb des Schlüsselbeins kann der Puls der Halsschlagader gefunden werden.
Einige Zentimeter unterhalb der linken Brustwarze finden Sie den
Herzspitzenstoß.
Manche
Menschen können ihren Puls am Hals oder am Herzen besser als an der Hand finden.
Wenn Sie den Puls gut tasten können, zählen Sie bitte mit Hilfe einer Uhr mit
Sekundenzeiger, wie viele Schläge in 15 Sekunden auftreten. Diese Zahl mit vier
malgenommen, ergibt die Herzfrequenz pro Minute (Beispiel: 21 Schläge in 15
Sekunden mal vier ergibt 84 Schläge in der Minute; Sie können natürlich auch
eine Minute lang zählen). Achten Sie bitte beim Pulszählen bereits darauf, ob
die Schläge völlig gleichmäßig (rhythmisch) erfolgen, ob Sie einzelne
„Aussetzer“ oder „Stolperer“ finden....und hier
informieren Sie sich weiter:
www.aortenisthmusstenose.de/herzrasen/
◄►
Herz-Kreislauf-Erkrankungen - Ventrikuläre
Herzrhythmusstörungen
Hier
soll es um so genannte ventrikuläre
Herzrhythmusstörungen gehen. Diese entstehen
nicht im Vorhof (supra-ventrikulär), sondern in der Herzkammer (Ventrikel).
Handelt es sich um einzelne
Herzrhythmusstörungen, sind diese in der Regel
harmloser Natur. Bei fast jedem Menschen treten hin und wieder ganz vereinzelt „Herzstolperer“
auf. Diesen wird heute kein Krankheitswert mehr beigemessen, insbesondere seit
man weiß, dass eine entsprechende Behandlung unter Umständen gefährlicher als
die
Rhythmusstörung selbst sein kann. Eine weitere Diagnostik (z. B. Langzeit-EKG über 24 Stunden, Belastungs-EKG) sollte unbedingt veranlasst
werden, wenn Sie sich durch die
Herzrhythmusstörungen subjektiv belastet fühlen,
Sie schon einmal ohnmächtig geworden sind oder bei einem EKG zufällig höhergradige
Herzrhythmusstörungen entdeckt wurden. Der Arzt kann Ihnen dann
sagen, ob es sich um harmlose (können ignoriert werden) oder
behandlungsbedürftige
Herzrhythmusstörungen handelt.
Einige
wichtige Hinweise zur Therapie von
Herzrhythmusstörungen:
Ø
Unter
Belastung auftretende
Herzrhythmusstörungen sind von größerer Bedeutung als
Herzrhythmusstörungen, die sich in Ruhe nachweisen lassen, unter Belastung aber
verschwinden.
Ø
Eine
medikamentöse Therapie will gut überdacht sein. Sie sollte nur dann begonnen
werden, wenn es sich um wirklich bedrohliche
Herzrhythmusstörungen handelt oder
der Patient subjektiv sehr stark darunter leidet. Jedes
Antiarrhythmikum
hat nämlich die Fähigkeit,
Herzrhythmusstörungen zu beseitigen – aber es kann
selbst auch welche auslösen.... weitere Informationen
und Therapiemöglichkeiten
finden sie hier:
www.1-herzrhythmusstoerungen.de
◄►
Herz-Kreislauf-Erkrankungen -
Vorhofflimmern
Grundlagen: Was ist ein
Sinusrhythmus, was ist ein
Vorhofflimmern?
Das
menschliche Herz pumpt sauerstoffreiches und Leben spendendes Blut etwa
100.000mal am Tag durch den Körper. Das sind fast 3 Milliarden Schläge während
eines circa achtzigjährigen Lebens. Dabei wird eine Blutmenge befördert, die
einer Kette von Tanklastzügen mit mehr als 100 km Länge entspricht. Im Gegensatz
zu allen anderen Muskeln, die sich auch einmal ausruhen und regenerieren können,
muss das Herz seine Tätigkeit ohne Unterlass vollbringen. Eine
Rhythmusstörung
kann innerhalb weniger Minuten zum Tode führen, eine Schwächung des Herzmuskels
zu deutlich verminderter Leistungsfähigkeit, ja sogar zum gefährlichen
Lungenödem mit Lebensgefahr.
Normalerweise schlägt unser Herz im so genannten Sinusrhythmus. Dabei geht vom
Sinusknoten des Herzens ein elektrischer Impuls aus, der sich innerhalb weniger
hundertstel Sekunden auf den ganzen Herzmuskel ausbreitet und so zu einer
koordinierten Zusammenziehung des Herzmuskels führt. Diese elektrische
Nervenleitung geschieht über AV-Knoten, His-Bündel und Purkinjefasern, bis
schließlich auch die letzte Herzmuskelzelle den Befehl zur Zusammenziehung
erhalten hat
Der Sinusknoten stellt also gewissermaßen die Zündkerze des „Motors
Herz“ dar.
Zuerst
ziehen sich die beiden Vorhöfe zusammen. Wenn wir bei dem Bild des Motors
bleiben, dann stellen die Vorhöfe sozusagen die Einspritzer dar, was zu einer
Leistungsoptimierung führt – sowohl beim Benzinmotor als auch beim Herzen. Im
EKG erkennen wir das Funktionieren der Vorhöfe an der kleinen Welle vor der
großen Spitze.
Wie
jedes Gewebe kann auch der Sinusknoten geschädigt werden und schließlich ganz
ausfallen (welche Faktoren das begünstigen, werden wir später erörtern). Ein
solches Ereignis nennen wir
Vorhofflimmern. Dies hat drei unangenehme
Folgen:
Ø
Die
Einspritzfunktion der Vorhöfe fällt aus, was zu einer Leistungsminderung des
Herzens von bis zu 20 % führt. Der Patient mit
Vorhofflimmern merkt, dass
er körperlich nicht mehr so leistungsfähig ist, etwa beim Bergaufgehen. Wenn das
Herz schon recht geschwächt ist und das
Vorhofflimmern sehr schnell ist
(z.B. über 140 Schläge pro Minute), kann dies auch einmal gefährlich werden. Ein
gesunder Herzmuskel kann hingegen so etwas schon über mehrere Stunden gut
tolerieren.
Ø
Die
koordinierte Abfolge zwischen den aufeinander folgenden Schlägen geht verloren.
Das Herz schlägt nicht mehr rhythmisch, sondern arrhythmisch.
Weitere Informationen über Risikofaktoren, Diagnostik
und therapeutische Maßnahmen finden Sie unter:
www.herzkranzarterien.de/vorhofflimmern
◄►
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
©
Dr. Volker
Schmiedel
Chefarzt der Inneren
Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin
(Univ. Mailand).

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- von Abnehmen bis Zöliakie -
finden Sie hier. |
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Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw.
Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur
Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der
naturkundlichen Privatambulanz.
Alle
notwendigen Laboruntersuchungen können in der Inneren Abteilung der
Habichtswaldklinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt
werden.
Informationen über das Therapieangebot der Inneren Abteilung:
http://www.habichtswaldklinik.de/Die_Abteilung_Innere_Medizin.html
Informationen über ambulante
Diagnostik und Therapie:
http://www.habichtswaldklinik.de/Naturheilk_Ambulanz.html
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